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Volles Haus hatte die LG Ems Warendorf am Wochenende beim Hallensportfest für sechs- bis dreizehnjährige Schüler und Schülerinnen. Bei 380 Meldungen platzte die Leichtathletikhalle der Bundeswehrsportschule fast aus allen Nähten. Trotzdem gelang es dem Veranstalter, diese Mammutveranstaltung mit viel Technik und noch mehr motivierten Helfern gut über die Bühne zu bringen. Bei den jüngsten Teilnehmern, den gerade Sechsjährigen ging der Sieg sowohl bei den Mädchen (Finja Wüller) als auch bei den Jungen (Tjark Jansen) an die Warendorfer SU. Beide Athleten konnten im Zweikampf aus Fünfzig-Meter-Lauf und Weitsprung mit hervorragenden Ergebnissen glänzen: die Sprintstrecke in einer Zeit knapp über 10 Sekunden und im Weitsprung kratzten beide an der Zweieinhalb-Meter-Marke. In der Klasse W7 machten drei WSU-Athletinnen die Podiumsplätze unter sich aus: Johanna Krieft siegte vor Ann-Christin Lange und Antonia Bruns. Die undankbaren Plätze vier und fünf blieben für Katharina Konieczny (SC DJK Everswinkel) und Christin Hartmann (ebenfalls WSU). Bei den 97er Jungen konnte sich wieder einmal Nils Burchardt behaupten. Mit einer Sprintzeit von 8,98 Sekunden und der besten Weitsprungleistung von 2,77 Meter holte er den einzigen Sieg für die Athleten des SC DJK.

In der Altersklasse W8 gab es wieder einmal das Duell zwischen Carina Große (SC Füchtorf) und der Telgterin Milena Albrecht. Carina hatte zwar im Weitsprung knapp das Nachsehen, machte dies aber mit einer phänomenalen Sprintzeit von 8,39 Sekunden mehr als wett. Die Plätze drei, vier und fünf machten WSU-Mädchen unter sich aus: Bronze holte Johanna Göpfert vor Elena Morawin und Merle Wüller. Platz drei bis fünf für die WSU auch bei den achtjährigen Jungen: hinter zwei Münsteraner Konkurrenten belegten Jan-Sebastian Kuhlmeyer, Kevin Schmitz und Lars Sickmann diese Plätze.

Wenig zu bestellen hatten dagegen die LG-Ems-Athletinnen in den Klassen W9 bis W12. Lediglich Lisa Ellebracht vom VfL Sassenberg konnte sich mit Bronze in W11 in die Phalanx der auswärtigen Sieger schieben. Mit drei blitzsauberen Einzelergebnissen schaffte es dagegen Pia Perlewitz (WSU), den Dreikampf aus 75 Meter, Weitsprung und Kugelstoßen in der Klasse W13 für sich zu entscheiden. Da wollte ihr Pedant bei den Jungen, Johannes Hamm (ebenfalls WSU) natürlich nicht zurückstehen. Trotz eines kleinen "Durchhängers" im Weitsprung, den er allerdings mit 9,80 Sekunden über 75 Meter und 10,45 Meter im Kugelstoßen mehr als wettmachte, holte er sich den überlegenen Sieg vor seinem Münsteraner Konkurrenten. Platz vier und fünf konnten ebenfalls WSU-Athleten einheimsen: Simon Weitekämper erreichte sechs Punkte mehr als Alexander Tenkhoff.

Ein Doppelsieg für die LG Ems gab es in der Klasse M12: Alexander Kröger (WSU) siegte vor dem wieder genesenen Philipp Große-Lengerich (SCF). Noch besser lief es bei den M11ern: Bronze für Christoph Hagedorn (SCF), Silber für Torben Junker (VfL) und Gold für Tim Perlewitz (WSU), der überglücklich über den langersehnten Sieg über seinen Dauerkonkurrenten aus den eigenen Reihen war. Mit einem undankbaren vierten Rang musste sich dagegen Stefan Hamm (WSU) in der Klasse M10 zufriedengeben, in der Altersklasse M9 konnte Marvin Heinsch (SCF) sich allerdings noch Bronze sichern. Angesichts der vielen hervorragenden Ergebnisse gehen die verantwortlichen Trainer der LG Ems den bevorstehenden Aufgaben, besonders den Qualifikationen für die Mannschaftsmeisterschaften, guten Mutes entgegen.