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Hochklassiger Sport in den Niederlanden

Drei Nachwuchs-Toppathleten der LG Ems Warendorf traten zu einem internationalen Wettkampf im niederländischen Haaksbergen an.
Nesthäkchen Elisa Brügger (SC DJK
Everswinkel), die bei Wettkämpfen im Nachbarland schon reichlich
Erfahrungen sammeln konnte, war bei den neunjährigen Mädchen eine
Klasse für sich. Im Mehrkampf konnte sie in allen drei Disziplinen ihre
bemitleidenswerten Gegnerinnen deutlich distanzieren: Im 40 Meter
Sprint siegte sie in 6,7 Sekunden, die zwei Kilogramm schwere Kugel
stieß sie auf 6,54 Meter und im Weitsprung landete sie sogar über vier
Meter; leider war dieser Versuch jedoch leicht übergetreten, so dass
ihr hier "nur" 3,67 Meter aus dem zweitbesten Versuch gutgeschrieben
wurden.

Mit 1456 Punkten hatte sie am Ende fast 300
Punkte Vorsprung. Auch im abschließenden 1000 Meter-Lauf lag sie lange
in Führung, musste aber auf der Zielgeraden noch eine Gegnerin
passieren lassen.

Gleich gegen 16 Konkurrenten musste der 13-jährige Felix Plum (TuS
Freckenhorst) im Dreikampf antreten. Im Diskuswerfen gelang ihm mit
18,82 Meter die zweitbeste Leistung. Eine neue persönliche Bestleistung
im Hochsprung mit 1,40 Meter festigte Platz zwei. Die Topposition
konnte er im abschließenden 80 Meter-Lauf, den er in 11,3 Sekunden
absolvierte, nicht mehr erreichen, aber Silber war ihm nicht mehr zu
nehmen.
Einen überzeugenden Sieg landete er dagegen im 1000 Meter-Lauf; in
3:10,3 Minuten gelang ihm dabei wieder eine Klassezeit.
Den Sieg über 1000 Meter im Visier hatte auch Yannik Peters. Der
Elfjährige aus Everswinkel legte vom Start weg ein Höllentempo vor und
passierte die 500 Meter-Marke in 1:35 Minuten. Das hätte für eine neue
persönliche Bestleistung (bisher 3:19 Minuten) gereicht. In der zweiten
Rennhälfte musste er dann aber seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen.
Nicht nur, dass das Unternehmen neue Bestleistung nicht klappte, auf
der Zielgeraden musste er sich auch seinem ärgsten Verfolger geschlagen
und sich mit Silber zufrieden geben.
Trotzdem: fünf Medaillen bei fünf Starts, eine ähnlich optimale
Ausbeute hätte man auch den deutschen Leichtathleten in Athen gewünscht.

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