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Keine Spitzenzeiten, dafür Spaß beim Marathon in Hamburg

Pünktlich um 9:00 Uhr schickte der Erste Bürgermeister Ole von Beust die 20.000 Marathonis mit einem kräftigen Glockenschlag auf die 42,195 Kilometer durch die Hamburger Innenstadt. „Die Bilder vom Start waren grandios. Eine Veranstaltung mit Teilnehmern aus 85 Nationen - eine bessere Werbung für Hamburg kann es kaum geben“, sagte er nach dem Start. Insgesamt versammelten sich 800.000 begeisterte Zuschauer an der Marathonstrecke. Dabei war in diesem Jahr der Start erstmalig direkt auf der Reeperbahn, statt wie in den vergangenen Jahren auf drei unterschiedlichen Straßen.

Den Sieg in der Zeit von 2:07:23 holte sich der Kenianer David Mandago,
bei den Frauen die Russin Irena Timowejewa mit neuem Streckenrekord von
2:24:14. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen mussten 1.000 Läufer
vorzeitig aufgeben, darunter auch Ulrike Maisch, die damit ihre Olympia
Hoffnungen begraben musste. Auch Falk Cierpinski  (Sohn des legendären
Waldemar Cierpinski) konnte die Olympianorm von 2:13:00 nicht knacken,
lief aber persönliche Bestzeit von 2:15:48.
Die Teilnehmer der LG Ems Warendorf erreichten dagegen alle
wohlbehalten und gutgelaunt das Ziel. Auch wenn die hochsommerlichen
Temperaturen mit viel Sonne keine Spitzenzeiten zuließen, tat das der
Stimmung keinen Abbruch.
So konnten Steffen Auerswald in 2:59:26, Werner Brinkmann in 3:08:47,
Jens Haase in 3:22:26, Leo Voß in 3:29:49, Francesco Silvestri in
3:36:55, Ingolf Ackermann in 3:40:46, Karsten Haase in 3:43:23, Heiko
Kischel in 3:46:32, Martin Heidemann in 3:57:51, Josef Philips in
4:03:54, Günter Kortmann in 4:07:45, Christiane Fuchtmann in 4:37:32
und Karl-Heinz Rauer in 4:38:39 den Marathon erfolgreich beenden. Für
Martin Heidemann war es dabei sogar das Debüt auf dieser Distanz. Trotz
der großen Anstrengen wurden die hervorragenden Ergebnisse bei
hochsommerlichen Wetter erst an der Elbe am Schulauer Fährhaus, wo alle
ein- und auslaufenden Schiffe nach Hamburg begrüßt werden, gefeiert.
Danach wurde diese erste Regenerationseinheit bis weit in die Nacht in
einem gemütlichen Biergarten fortgesetzt. 
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Foto:
Gruppenbild mit Dame am Start vom Hamburg-Marathon (v.l.): Jens Haase,
Steffen Auerswald, Heiko Kischel (alle TuS Freckenhorst), Karl-Heinz
Rauer (SC DJK Everswinkel), Karsten Haase (TuS), Christiane Fuchtmann
(SC DJK), Leo Voß (Warendorfer SU), Werner Brinkmann, Josef Philips,
Martin Heidemann, Ingolf Ackermann, Francesco Silvestri und Günter
Kortmann (alle SC DJK).

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