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Qualifikation für Westfalenfinale

Nachdem man im Vorjahr noch knapp gescheitert war, konnte sich die
C-Schüler-Mannschaft der LG Ems in diesem Jahr für das Westfalenfinale
qualifizieren. Bei guten Witterungsbedingungen gingen im Stadion
Münster-Roxel zunächst die 50-Meter-Sprinter an den Start. Und
hochmotiviert schafften alle vier gleich neue persönliche
Bestleistungen: Mamady Kakoro in 7,39 Sekunden, Maurice Visang in 8,05
Sekunden, Marvin Winnemöller in 8,18 Sekunden und Julius Ostholt in 8,36
Sekunden.

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Noch besser lief es im Weitsprung. Zunächst verbesserten sich
Justin Noltmann auf 3,90 Meter und Tilo Depke auf 4,27 Meter.
Szenenapplaus erntete jedes Mal Mamady Kakoro. Nach 4,65 Meter und 4,66
Meter erreichte er 4,72 Meter im letzten Versuch und damit mit Abstand
die größte Weite aller Teilnehmer. Zu diesem Zeitpunkt lag die LG Ems
auf Rang vier in Reichweite der Medaillenränge. Auch im Hochsprung lief
es für Mamady Kakoro gut. Mit 1,28 Meter konnte er seine Bestleistung
einstellen. Weniger glücklich waren dagegen die anderen beiden
LG-Springer. Nils Hüwe (1,12 Meter) und Tilo Depke (1,16 Meter)
verletzten sich im Wettkampf. Tilo Depke konnte trotzdem im Ballwurf
noch mit 51,00 Metern seinen persönlichen Rekord verbessern. Auch
Johannes Grote (43,00 Meter) und Dennis Schwiewe (37,50 Meter) konnten
überzeugen. Auf Grund der Verletzungsmisere (Alexander Uphoff hatte
wegen eines Bänderrisses schon vor dem Finale abgesagt) mussten die
Staffeln kurzfristig umgestellt werden. Trotzdem konnten beide Teams mit
passablen Wechseln überzeugen. Die erste Staffel in der Besetzung Justin
Noltmann, Marvin Winnemöller, Maurice Visang und Johannes Grote schaffte
die 4-x-50-Meter in 30,71 Sekunden, die zweite Staffel (Julius Ostholt,
Paul Kischel, Dennis Schiewe und Maik Kühn) erreichte in 32,22 Sekunden
das Ziel. Unter Flutlicht gingen dann zum Abschluss die
1000-Meter-Läufer auf die Runde. Bei inzwischen empfindlicher Kälte
schaffte Maurice Visang in 3:34,22 Minuten das beste LG-Resultat. Mit
neuen Bestleistungen konnten Paul Kischel (3:36,95) und Dennis Schiewe
(3:41,79 Minuten) den sechsten Platz in der Mannschaftswertung
verteidigen. Für die sehr junge und verletzungsgeschwächte Mannschaft
war das ein Riesenerfolg. Den Gesamtsieg holte sich übrigens das Team
aus Wattenscheid, das von den ehemaligen Spitzensprintern Melanie
Paschke und Marc Blume gecoacht wurde.

 

Foto: die sechstbeste Mannschaft in Westfalen (v.l.): Paul Kischel (TuS
Freckenhorst), Justin Noltmann, Marvin Winnemöller, Julius Ostholt (alle
SC Füchtorf, Johannes Grote (VfL Sassenberg), Nils Hüwe (SCF), Alexander
Uphoff, Tilo Depke (beide WSU), Maurice Visang, Dennis Schiewe (beide
SCF), Mamady Kakoro und Maik Kühn (beide WSU).

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