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Schüler Hallensportfest am 27. März 04

Volles Haus hatte die LG Ems Warendorf am
Wochenende beim Hallensportfest für sechs- bis dreizehnjährige Schüler
und Schülerinnen. Bei 380 Meldungen platzte die Leichtathletikhalle der
Bundeswehrsportschule fast aus allen Nähten. Trotzdem gelang es dem
Veranstalter, diese Mammutveranstaltung mit viel Technik und noch mehr
motivierten Helfern gut über die Bühne zu bringen.

Bei den jüngsten Teilnehmern, den gerade
Sechsjährigen ging der Sieg sowohl bei den Mädchen (Finja Wüller) als
auch bei den Jungen (Tjark Jansen) an die Warendorfer SU. Beide
Athleten konnten im Zweikampf aus Fünfzig-Meter-Lauf und Weitsprung mit
hervorragenden Ergebnissen glänzen: die Sprintstrecke in einer Zeit
knapp über 10 Sekunden und im Weitsprung kratzten beide an der
Zweieinhalb-Meter-Marke. In der Klasse W7 machten drei WSU-Athletinnen
die Podiumsplätze unter sich aus: Johanna Krieft siegte vor
Ann-Christin Lange und Antonia Bruns. Die undankbaren Plätze vier und
fünf blieben für Katharina Konieczny (SC DJK Everswinkel) und Christin
Hartmann (ebenfalls WSU). Bei den 97er Jungen konnte sich wieder einmal
Nils Burchardt behaupten. Mit einer Sprintzeit von 8,98 Sekunden und
der besten Weitsprungleistung von 2,77 Meter holte er den einzigen Sieg
für die Athleten des SC DJK.

In der Altersklasse W8 gab es wieder einmal das Duell zwischen
Carina Große (SC Füchtorf) und der Telgterin Milena Albrecht. Carina
hatte zwar im Weitsprung knapp das Nachsehen, machte dies aber mit
einer phänomenalen Sprintzeit von 8,39 Sekunden mehr als wett. Die
Plätze drei, vier und fünf machten WSU-Mädchen unter sich aus: Bronze
holte Johanna Göpfert vor Elena Morawin und Merle Wüller. Platz drei
bis fünf für die WSU auch bei den achtjährigen Jungen: hinter zwei
Münsteraner Konkurrenten belegten Jan-Sebastian Kuhlmeyer, Kevin
Schmitz und Lars Sickmann diese Plätze.

Wenig zu bestellen hatten dagegen die LG-Ems-Athletinnen in
den Klassen W9 bis W12. Lediglich Lisa Ellebracht vom VfL Sassenberg
konnte sich mit Bronze in W11 in die Phalanx der auswärtigen Sieger
schieben. Mit drei blitzsauberen Einzelergebnissen schaffte es dagegen
Pia Perlewitz (WSU), den Dreikampf aus 75 Meter, Weitsprung und
Kugelstoßen in der Klasse W13 für sich zu entscheiden. Da wollte ihr
Pedant bei den Jungen, Johannes Hamm (ebenfalls WSU) natürlich nicht
zurückstehen. Trotz eines kleinen "Durchhängers" im Weitsprung, den er
allerdings mit 9,80 Sekunden über 75 Meter und 10,45 Meter im
Kugelstoßen mehr als wettmachte, holte er sich den überlegenen Sieg vor
seinem Münsteraner Konkurrenten. Platz vier und fünf konnten ebenfalls
WSU-Athleten einheimsen: Simon Weitekämper erreichte sechs Punkte mehr
als Alexander Tenkhoff.

Ein Doppelsieg für die LG Ems gab es in der Klasse M12:
Alexander Kröger (WSU) siegte vor dem wieder genesenen Philipp
Große-Lengerich (SCF). Noch besser lief es bei den M11ern: Bronze für
Christoph Hagedorn (SCF), Silber für Torben Junker (VfL) und Gold für
Tim Perlewitz (WSU), der überglücklich über den langersehnten Sieg über
seinen Dauerkonkurrenten aus den eigenen Reihen war. Mit einem
undankbaren vierten Rang musste sich dagegen Stefan Hamm (WSU) in der
Klasse M10 zufriedengeben, in der Altersklasse M9 konnte Marvin Heinsch
(SCF) sich allerdings noch Bronze sichern.
Angesichts der vielen hervorragenden Ergebnisse gehen die
verantwortlichen Trainer der LG Ems den bevorstehenden Aufgaben,
besonders den Qualifikationen für die Mannschaftsmeisterschaften, guten
Mutes entgegen.

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